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Druckerpatronen: Nachbautinten bis zu 90 Prozent billiger
Der "Konsument" hat 21 Original- und Fremdpatronen für Geräte mit Druck-, Scan- und Kopierfunktion überprüft. Zwar schnitt die Originaltinte im Test jeweils am besten ab, die Nachbautinten waren aber meist nicht viel schlechter. Die Fremdtinten sind außerdem deutlich billiger – in Extremfällen um bis zu 90 Prozent. Negativ fielen die Nachbauprodukte vor allem durch Mängel bei der Verpackung und Kennzeichnung auf.
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Testergebnisse Getestet wurden Druckerpatronen für die
Multifunktionsgeräte der Serien Brother MFC und DCP, Canon Pixma, Epson Stylus Photo
und HP Photosmart sowie Deskjet und Officejet.
Bei Canon, Epson und HP erzielten die
Nachbautinten durchwegs "durchschnittliche" Ergebnisse, bei Brother zeigten sie hingegen ausnahmslos "gute" Ergebnisse.
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Ersparnisse Die größten Ersparnisse wurden bei den Multifunktionsgeräten von Brother erzielt, die
geringsten bei HP, wo sich im besten Fall 40 Prozent (KMP und Peach) einsparen
lassen.
Verglichen wurden nicht die Packungspreise, sondern die Kosten pro Ausdruck, da
die Verpackungsgrößen sehr unterschiedlich sind.
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Schlechte Kennzeichnung Die Kennzeichnung ist eine generelle Schwäche der Nachbaupatronen, kritisiert der "Konsument". Viele nützliche
Hinweise, wie zum Beispiel Angaben zur Haltbarkeit, fehlen. Nach drei Jahren verändere sich die Flüssigkeit, was sich negativ auf die Druckqualität auswirke, erklärt der "Konsument"-Techniker Paul Srna. Zudem würden häufig Angaben zur Lagerung fehlen, die kühl, trocken und dunkel sein sollte. Und es komme auch vor, dass Nachbaupatronen für den angegebenen Drucker gar nicht passen. Das sei bei den KMP-Patronen für Epson der Fall gewesen, die deshalb auch kein Testergebnis erhielten.
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