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19.08.2010

Für AvW-Geschädigte hat sich Frist verlängert

Den Masserverwaltern der insolventen Kärntner Finanzgruppe AvW zufolge, werden geschädigte Anleger ihre Forderungen wahrscheinlich bis Ende des Jahres anmelden können. Die Frist für Forderungsanmeldungen wird um zwei bis drei Monate verlängert. Die Anleger sollen auf Anweisungen warten, sagen die Masserverwalter. Auf Geld werden Geschädigte allerdings noch lange warten müssen, denn das Verwertungsverfahren für das vorhandene AvW-Vermögen werde sich noch Jahre hinziehen.

OGH-Urteil
Ursprünglich hat das Konkursgericht die Frist bis zum 30. September erstreckt. Da nach einem gestern bekannt gewordenen Urteil des Obersten Gerichtshofs (OGH) sowohl der Ausschluss der ordentlichen als auch der außerordentlichen Kündigung von AvW-Genussscheinen rechtswidrig ist, haben die Anleger nun mehr Zeit, informieren die Masseverwalter Gerhard Brandl und Ernst Malleg.

Homepage mit Formularen
Die Masseverwalter sind gerade dabei, eine Homepage mit den entsprechenden Formularen einzurichten. Dort können dann Gläubigerschutzverbände und Anlegeranwälte ihre Forderungen eingeben. Die mutmaßlich Geschädigten werden ersucht, auf konkrete Anweisungen zu warten, man werde sie via Brief und Medien informieren, kündigten Brandl und Malleg an.

Welchen Betrag die Anleger geltend machen können, stehe noch nicht fest. Der unterste Wert sei sicher der Kaufpreis.

Lange auf Geld warten
Bis die Anleger tatsächlich Geld sehen werden, werde es noch dauern. Das Verwertungsverfahren werde sich noch zwei bis drei Jahre ziehen, schätzen Brandl und Malleg.

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