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20.08.2010

Mangelhafte Auszeichnung auf Bauernmärkten

Fast jeder dritte Anbieter informiere gar nicht oder nur mangelhaft, ob er Landwirt oder Wiederverkäufer ist. Auch das vorgeschriebene Schild mit Name und Adresse sei oft nicht vorhanden. Das geht aus einem Test der Arbeiterkammer von 246 Marktständen auf zehn Wiener Bauernmärkten hervor.

Name, Adresse und Geschäftsart der Anbieter auf Bauernmärkten müssen laut Marktordnung angeschrieben sein. Für die Konsumenten muss klar erkennbar sein, ob es sich um einen Produzenten (etwa landwirtschaftlicher Produzent, Bauer, Imker oder Weinbauer) oder einen Marktfahrer (gewerblicher Wiederverkäufer) handelt. Während die landwirtschaftlichen Direktvermarkter Erzeugnisse aus eigener Produktion verkaufen, bieten Maktfahrer, so wie andere gewerbliche Wiederverkäufer, zugekaufte Produkte an.

Im Test der AK seien diese Vorschriften oft nicht beachtet worden: Bei rund einem Viertel der Anbieter hätten die vorgeschriebenen Informationen über Name, Adresse und Geschäftsart gänzlich gefehlt. Bei weiteren sechs Prozent der Stände seien die Angaben unvollständig gewesen. So sei etwa der Name und die Adresse angegeben gewesen, der Hinweis auf die Geschäftsart habe jedoch gefehlt. Bei rund drei Viertel der Anbieter seien die Angaben zwar korrekt, jedoch oft nur schwer zu entdecken gewesen. Die AK fordert unter anderem eine bessere räumliche Trennung von Marktfahrern und Produzenten.

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