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08.09.2010

Offensive gegen Medikamente aus dem Internet

Wirkungslos oder gefährlich: Arzneimittel aus dem Internet sind zum großen Teil Fälschungen. Optisch kann ein gefälschtes von einem echten Medikament sehr oft nicht unterschieden werden. Eine Informationsoffensive von Apothekerkammer und Finanzministerium soll nun über die Risiken informieren. Aktuellen Zahlen zufolge kann die Entwicklung als besorgniserregend eingestuft werden, betonte Staatssekretär Reinhold Lopatka (ÖVP) heute im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien.

95 Prozent sind Fälschungen
Derzeit gingen viele Konsumenten sehr unbedarft an Onlinebestellungen heran. Meist gehen sie davon aus, ein paar Euro zu sparen und identische oder zumindest gleichwertige Produkte wie in der heimischen Apotheke zu erwerben. Mitnichten: 95 Prozent der von Behörden aufgegriffenen Medikamente aus dem Internet sind Fälschungen. Enthalten sind neben falsch dosierten Wirkstoffen unter anderem Kot, Staub und nicht selten gesundheitsgefährdende Gifte. Ganz zu schweigen davon, dass Beratung und Beipackzettel meist fehlen.

Onlinehandel boomt
Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge boomt der Onlinehandel mit gefälschten Medikamenten: Derzeit wird damit weltweit ein jährlicher Umsatz von rund 75 Milliarden US-Dollar (58,9 Mrd. Euro) erzielt. Die Gewinnspanne ist enorm. Hergestellt wird der Großteil in Indien, Thailand und China.

Artikel lesenImmer mehr gefälschte Arzneimittel in Umlauf (15.04.2010)

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