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25.09.2010

Verbrauchernews der Woche

Die help-Meldungsübersicht vom 25. September.

Mehr Klarheit bei 05er-Nummern
Anrufer, die sich mit einer 05er Nummer an ihre Bank, ihre Versicherung oder an eine Behörde wenden müssen, weil dies die einzige angegebene Telefonnummer ist, wissen meist nicht, wie viel sie dieser Anruf kostet.

Eine neue Verordnung der Rundfunk und Telekom-Regulierungs GmbH. RTR soll ab Jänner 2011 für die nötige Transparenz sorgen: Kosten Telefonate zu 05er-Nummern mehr als zu anderen Festnetznummern, müssen die Handyanbieter über eine Tonbandansage den Anrufer über die teureren Preise informieren.

Sind Anrufe zu 05er-Nummer aus den Tarifpaketen ausgenommen, muss der Kunde auch darauf hingewiesen werden. Die Kosten pro Minute sollen mit 40 Cent begrenzt werden.

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Nebenwirkungen von Arzneimittel werden genauer untersucht
Medikamente sollen in der Europäischen Union künftig eingehender und länger auf Nebenwirkungen hin untersucht werden. Außerdem sollen Patienten besser darüber informiert werden, unter anderem durch die Veröffentlichung der Beipackzettel im Internet, wie eine am Mittwoch vom Europaparlament in Straßburg verabschiedete Neuregelung vorsieht.

Da der EU-Rat bereits zugestimmt hat, können die Vorschriften vor Jahresende in Kraft treten. Die Mitgliedsstaaten müssen sie dann binnen 18 Monaten umsetzen - also bis spätestens Mitte 2012.

Nach Angaben der europäischen Verbraucherschutzzentrale (BEUC) in Brüssel sterben in der EU jährlich schätzungsweise 197.000 Menschen an Nebenwirkungen, etwa allergischen Reaktionen auf ein Medikament. Im Krankenhaus sei dies die fünfthäufigste Todesursache. Die geplanten Maßnahmen zur besseren Überwachung von Arzneimitteln seien ein "Gewinn für die Verbraucher", heißt es.

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Stromanbieterwechsel: Mangelhafte Konsumenteninformation
Während es nahezu selbstverständlich ist, gelegentlich den Handyprovider zu wechseln, sind Österreichs Konsumenten bei den Stromlieferanten äußerst zurückhaltend. Der Regulierungsbehörde E-Control zufolge setzen jährlich weniger als 1,5 Prozent der Haushalte diesen Schritt.

Der Verein für Konsumenteninformation hat daher erstmals bei insgesamt 21 Stromanbietern die Websites, die Servicehotlines sowie die Rechnungen auf Service und Informationsgehalt hinsichtlich des Wechsels des Stromversorgers unter die Lupe genommen.

Besonders die ehemaligen regionalen Monopolbetreiber zeigen dabei wenig Interesse an der Vermittlung von Informationen. Neue Anbieter und auch solche, die sich nach der Liberalisierung neu orientiert haben, sind dagegen auskunftsfreudiger, so der VKI.

Die Testergebnisse verweisen vor allem Energie AG, EVN, Salzburg AG, VKW und Wien Energie auf die hinteren Ränge, während Unsere Wasserkraft, Verbund, Wels Strom, aber auch Alpen Adria Energie, Kelag und oekostrom AG mit ihrem Informationsangebot punkten können.

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