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25.03.2010

Die meisten Olivenöle sind nur Mittelmaß

Die meisten Olivenöle der höchsten Güteklasse "nativ extra" sind nur mittelmäßig im Geschmack. Lediglich vier von 28 getesteten Ölen bewertete die deutsche Stiftung Warentest in der April-Ausgabe der Zeitschrift "test" mit der Qualitätsnote "Gut".


Sechs Olivenöle fielen mit der Note "Mangelhaft" komplett durch, weil sie nach Ansicht der Tester fast alle ranzig schmeckten. Der Rest der getesteten Produkte erwies sich als Durchschnittsware und erhielt das Urteil "Befriedigend" oder "Ausreichend".

Keine Weichmacher in den Olivenölen
Um ein Olivenöl "nativ extra" nennen zu dürfen, müssen viele Kriterien erfüllt sein. Das Öl darf zum Beispiel nur mit mechanischen Verfahren gewonnen werden. Wärmezufuhr ist generell tabu. Auch Geruchs- und Geschmacksfehler sind nicht erlaubt. Es muss fruchtig schmecken und eine Reihe chemischer Grenzwerte einhalten.

Testsieger ist das Bio-Olivenöl der italienischen Feinkostmarke LaSelva, das mit fast 20 Euro pro Liter aber zu den teuren Produkten gehört. Das günstigste "gute" Öl von Cucina kostet sechs Euro pro Liter. Gute Qualität wurde auch den Marken Gaea und Italiamo von Lidl bescheinigt. Eine positive Nachricht gibt es noch: Erstmals seit fünf Jahren fanden die Tester keine gesundheitsschädlichen Weichmacher in den Olivenölen.

externen Link öffnenStiftung Warentest

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