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ÖAMTC-Crashtest / Bild: ÖAMTC
02.06.2010

ÖAMTC-Crashtest: Fünf Sterne für Alfa Romeo und BMW

Beim jüngsten Euro-NCAP-Crashtest hat der ÖAMTC drei Fahrzeuge im Dienste der Sicherheit zu Schrott gefahren. Gecrasht wurden Alfa Romeo Giulietta, BMW 5 und Mazda CX-7, um die Erwachsenen- und Kindersicherheit, den Fußgängerschutz und die Assistenzsysteme der Autos zur überprüfen.

Hersteller haben ihre Hausaufgaben gemacht
Fünf Sterne in der Gesamtwertung gab es für Alfa Romeo und BMW. "Beide Fahrzeuge haben in den Tests überzeugt und bei der Erwachsenensicherheit sogar beinahe die Höchstpunktezahl erreicht", sagt ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang.

Punktemäßig nahezu ident schneiden die beiden Autos beim Frontcrash ab. "Bei einem Frontalzusammenstoß mit 64 km/h kommt es weder beim Fahrer noch beim Beifahrer zu einer gefährlichen Belastung eines Körperteils", erklärt Lang. Auch beim so genannten Pfahltest (Auto gegen Metallsäule) kommt es zu keiner gefährdenden Deformation der Autos. Sowohl der Italiener als auch der Deutsche zeigten beim simulierten Heck-Auffahrunfall eine sehr gute Stütze im Nackenbereich.

"Damit minimiert sich das Risiko eines Schleudertraumas oder anderer Verletzungen an der Halswirbelsäule", sagt der ÖAMTC-Techniker. Bei den vergangenen NCAP-Crashtests gab es in der Kategorie Heckcrash-Test immer wieder Autos mit einer schwachen Performance. "Alfa und BMW zeigen, dass es auch anders geht. Die Hersteller haben ihre Hausaufgaben gemacht", lobt Lang.

Mazda mit vier Sternen
Ein wenig schlechter sieht es beim Mazda aus. Wenngleich der Japaner mit vier Sternen immer noch gut im Test abschneidet, schwächelt er im Vergleich zu den beiden Fünf-Sterne-Autos. Beim Heckcrash-Test bietet er wenig Schutz - es kommt zu einer erheblichen Belastung von Nacken und Halswirbelsäule. "Das schlägt sich natürlich negativ in der Gesamtbewertung nieder", erklärt der ÖAMTC-Experte.

Beim Pfahltest zeigte sich zudem, dass der Brustraum des Fahrers im Mazda beim Aufprall erheblich mehr belastet wird als in den beiden anderen getesteten Autos. "Eine typische Unfallsituation wäre, wenn das Auto von der Straße abkommt und gegen einen Baum prallt. Rippenbrüche und schwere Prellungen bei den Insassen könnten beispielsweise die Folge sein", erklärt der ÖAMTC-Techniker.

Beim simulierten Frontalzusammenstoß "Auto gegen Auto" sind die Beine des Fahrers im Mazda CX-7 ebenfalls stärker verletzungsgefährdet als im Alfa Romeo Giulietta und BMW 5 Series.

Kindersicherheit im Auto sehr hoch
Positiv bei allen Fahrzeugen fällt auf, dass die Kindersicherheit im Auto sehr hoch ist. Beim Fußgängerschutz lässt der BMW die beiden anderen Probanden hinter sich. Und einmalige Spitze ist der Bayer bei den Assistenzsystemen:

Volle 100 Punkte gab es für Geschwindigkeitsbegrenzer, ESC, Seatbeltreminder für Fahrer und Beifahrer und auf den hinteren Sitzen. "Was derzeit beim NCAP-Crashtest geprüft wird, erreicht der BMW hier mit Leichtigkeit", sagt der ÖAMTC Techniker.

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