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Tipps, wie man eigene Dateien ins Web auslagert / BIld: APA
10.07.2010

Tipps, wie man eigene Dateien ins Web auslagert

25 Gigabyte, 50 Gigabyte, unbegrenzter Speicherplatz, alles umsonst und draußen im Netz – Online-Speicherdienste werben wie üblich mit großen Zahlen. Dabei sind andere Funktionen viel wichtiger, wenn es darum geht, eigene Dateien ins Internet auszulagern.


Moderne Onlinespeicher kann man benutzen wie einen USB-Stick, den man nie zu Hause vergessen kann. Zahlreiche Dienste stehen im Netz für die unterschiedlichsten Anwendungen zur Verfügung, erklärt Holger Bleich vom Computermagazin c’t: "Man kann vor allem Daten in die Ferne auslagern und dort auch anderen zur Verfügung stellen. Man denke an Fotoalben, große Dateien, die sich beispielsweise nur schwer oder gar nicht per E-Mail verschicken lassen, also etwa Videos, Urlaubsvideos oder so, kann man dann bequem einem größeren Nutzerkreis zugänglich machen.“

Auch kostenlose Angebote
Auch selbst hat man dann natürlich von überall Zugriff auf die eigenen Daten – Internetanschluss vorausgesetzt. Das ist praktisch für jeden, der oft an wechselnden Computern arbeitet. "Und natürlich vor allem hat man die Möglichkeit, an entfernter Stelle eine Sicherungskopie der Daten zu Hause zu machen, die dann auch noch existieren, wenn zu Hause irgendwas Ernsthaftes passiert, zum Beispiel ein Wohnungsbrand oder so, und dann hätte man die Daten trotzdem noch zur Verfügung.“

Für gelegentliche Nutzung oder ein paar Urlaubsfotos reichen kostenlose Angebote mit ein bis zwei Gigabyte Speicher meistens aus. Allerdings, rät der c't-Experte, "muss man dann auch aufpassen, dass man die Möglichkeit hat, wenn man dann doch einen größeren Bedarf hat, kostenpflichtig ein Upgrade zu machen, also dann noch Platz zusätzlich zu bekommen, was viele Dienste nicht bieten.“

Daten verschlüsseln
Wer dagegen eine komplette Sicherheitskopie seiner Festplatte im Netz ablegen will, sollte eher zu den kostenpflichtigen Angeboten greifen. Dort gibt es schon für ein paar Euro im Monat hundert Gigabyte Speicherplatz, ein Terabyte – also tausend Gigabyte – kosten vierzig bis fünfzig Euro.

Bei der Suche nach dem passenden Online-Speicher sollte man lieber auf etablierte Anbieter setzen – insbesondere, wenn er als zuverlässiger Datenspeicher dienen soll, empfiehlt der c't-Redakteur: "So dass man erwarten kann, dass zum Beispiel so wichtige Datensicherungen auch noch in fünf Jahren abrufbar sind, nämlich dann, wenn man sie wirklich braucht, und nicht dass der Anbieter plötzlich wieder vom Markt verschwindet, denn das passiert oft, und dann sind auch die Daten futsch.“

Und auch den Schutz der eigenen Dateien vor fremdem Zugriff sollte man lieber nicht den Anbietern überlassen. Holger Bleich: "Sondern man sollte die Daten selbst verschlüsseln, und zwar zu Hause auf dem Rechner und die dann schon bereits verschlüsselt zu den Anbietern schicken, vor allem wenn es sich um sehr sensible Daten handelt.“

c't: Daten sichern, teilen und überall nutzen mit Online-Festplatten

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