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29.07.2010

Weniger Pestizide in Obst und Gemüse

Obst und Gemüse der großen Lebensmittelketten sind deutlich weniger als früher mit Pestiziden belastet. Das hat eine Einkaufstour zu Testzwecken des Verbraucherschutzmagazins "Konsument" ergeben.


Kritisiert werden allerdings Mehrfachbelastungen: Häufig werden Schadstoffe jeweils nur in Minimengen festgestellt, dafür stecken in den Proben oft gleich Rückstände von mehreren Schädlingsbekämpfungsmitteln auf einmal. Mögliche Wechselwirkungen der einzelnen Substanzen sind aber noch weitgehend unerforscht.

Bio durchwegs Schadstofffrei
Die besten Ergebnisse erzielten Produkten aus Bio-Anbau: Bei keinem einzigen Bio-Erzeugnis unter den insgesamt 104 Obst- und Gemüseproben waren Pestizide nachweisbar, so der "Konsument".

Beim konventionell angebauten Obst und Gemüse wurden insgesamt 34 verschiedene Pestizide festgestellt. Waren in einer Probe Rückstände vorhanden, fanden sich in der Mehrzahl der Fälle gleich mehrere Substanzen.

Äpfel besonders oft belastet
Am schlechtesten haben Äpfel abgeschnitten: Nur in vier von 16 Proben waren keine Pestizide. Beim Spargel hingegen war nur eine von 15 Proben "sehr gering" belastet, die übrigen gar nicht. Elf Paradeiser-Proben waren ebenfalls schadstofffrei, vier geringfügig belastet.

Der jüngste Test beweise laut VKI-Verbrauchermagazin: "Die Belastungen sind in den vergangenen Jahren zurückgegangen." Und das, obwohl sich die Analytik inzwischen so verfeinert hat, dass nun wesentlich mehr Substanzen als früher nachgewiesen werden können.

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