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31.07.2010

Verbrauchernews der Woche

Die help-Meldungsübersicht vom 31. Juli.

IBAN und BIC auch im nationalen Zahlungsverkehr
Auch im innerstaatlichen Zahlungsverkehr sollen ab spätestens 2013 nur noch die internationalen Formate IBAN und BIC gelten. Die EU-Kommission will im Herbst einen entsprechenden Vorschlag machen.

Verbraucherschützer befürchten ein Chaos bei der geplanten Umstellung, denn die IBAN-Kontonummern haben 22 und die die Bankleitzahlen ersetzenden BIC-Codes 11 Stellen.

Für EU-Bankkunden werden globale Kontonummern Pflicht

Verpacktes Obst und Gemüse häufiger verdorben
Der Anteil an verdorbenem Obst und Gemüse ist bei verpackter Ware deutlich höher als bei unverpackter Ware und heimische Produkte schneiden besser ab als importierte. Das zeigen Untersuchungsergebnisse der Lebensmitteluntersuchungsanstalt der Stadt Wien.

Die Beanstandungsquote bei verpacktem Obst und Gemüse ist zwei- bis dreimal höher ist als bei unverpackter Ware und das trifft gleichermaßen für österreichische wie importierte verpackte Produkte zu.

Unverpacktes Obst und Gemüse seltener verdorben

Mineralwasser ist in kleinen Flasche teuer
Die Preise von Mineral-, Quell- und Tafelwasser hat die steirische Arbeiterkammer erhoben und da zeigte sich, dass der Kauf in kleineren Flaschen wesentlich teurer ist. So kostete das günstigste Wasser im AK-Preisvergleich in der Halbliterflasche genau so viel wie in der Eineinhalbliterflasche. Bei den lebensmittelrechtlich zu den Limonaden zählenden Near Water-Getränken wurden Preisdifferenzen von 360 Prozent beim Literpreis festgestellt, wobei man auch da bei der 0,5-Liter-Flasche besonders draufzahlt.

Nur elf Prozent der 119 Produkte aus der Preiserhebung gibt es noch in der Mehrwegflasche. Die 84 Wellnessgetränke aus dem Preisvergleich - das sind Erfrischungsgetränke mit Geschmack gebenden Zusätzen - werden durchwegs nur noch in Wegwerfflaschen angeboten.

Mineralwasser: Kleine Flaschen sind erheblich teurer

Lebensversicherungen untauglich für Vorsorge
Der VKI hat die Angebote für Er- und Ablebensversicherungen der sieben größten Versicherungsunternehmen analysiert und kommt zu dem Ergebnis, dass diese für das Vorsorgesparen völlig ungeeignet sind. Hohe Kosten und Spesen fressen nämlich einen Großteil des Ertrages und die Renditen beim Ablauf der Versicherungen sind schon seit einigen Jahren sehr mager. Für eine Absicherung für den Todesfall ist eine reine Ablebensversicherung weitaus zielführender und billiger.

Trotz dieser Einwände warnen die Konsumentenschützer aber davor, bestehende Verträge vorzeitig zu kündigen. Denn dann bekommt man weniger heraus, als man eingezahlt habe. Besser sei es, die Verträge zu optimieren, indem z.B. teure Zusatzleistungen gestrichen und jährliche statt monatliche Prämienzahlungen vereinbart werden.

VKI: Lebensversicherungen als Altersvorsorge unbrauchbar

Musterurteil zu Reisestornoversicherung
Einen Musterprozess um eine Reisestornoversicherung, bei der die Zahlung der Stornokosten verweigert wurde, weil der krankheitsbedingte Nichtantritt der Reise angeblich zu spät gemeldet worden war, gewann der ÖAMTC für ein Mitglied. Die Versicherung konnte nämlich laut ÖAMTC nicht beweisen, dass die Stornobedingungen überhaupt zur Kenntnis gebracht worden waren, womit der Einwand einer verspäteten Meldung ins Leere ging.

Trotz dieses Prozesserfolgs warnen die Juristen des Autofahrerclubs aber, sollte man knapp vor dem Antritt einer Reise zurücktreten müssen, ist das dem Reisebüro und dem Versicherer so schnell wie möglich schriftlich mitzuteilen, denn beim Storno zählt nämlich jeder Tag, weil die Kosten immer höher werden, je näher der Abreisetag rückt.

Reisestornoversicherung muss auch bei "später" Stornierung zahlen

HELP, das Konsumentenmagazin
Jeden Samstag, 11:40 h, Ö1

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