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31.07.2008

Auto und Motorrad: Risiko falsches Schuhwerk

Leichte, sommerliche Schuhe sind zwar bequem, taugen aber oft nicht für das Auto- und Motorradfahren. Bei einem Test unter Aufsicht des ÖAMTC haben Mitarbeiter von Konkret getestet, wie gefährlich Highheels, Flipflops und Bergschuhe beim Fahren tatsächlich sind.

Flipflops, Highheels und Bergschuhe
Die Tests fanden im abgesicherten Gelände des ÖAMTC-Fahrsicherheitszentrums Teesdorf statt.

Das Ergebnis zeigt , es gibt drei Arten von Schuhen, die zum Autofahren nicht empfehlenswert sind, sagt Georg Scheiblauer, Chefinstruktor im ÖAMTC-Fahrsicherheitszentrum Teesdorf.
Mit sehr hohen Schuhen hat man mit der Ferse keinen Halt. Bei offenen Schuhen wie Flipflops, Badeschlapfen oder Sandalen besteht die Gefahr, dass sich das Pedal zwischen Schuh und Fuß verheddert. Außerdem hat man kaum Halt. Und mit sehr klobigen Schuhen hat man kein Gefühl mehr für die Pedale.

Gerade in Schreck- und Notsituationen müsse man automatisch das richtige Pedal treten.

Motorradfahren
Am Motorrad sind knöchelhohe, feste, geschlossene Schuhe ein Must, sagt Georg Scheiblauer vom ÖAMTC.Bei allen anderen Schuhen sei die Verletzungsgefahr zu groß.

Rechtliche Konsequenzen
Gesetzlich ist das Fahren mit Highheels, Flipflops und Bergschuhe nichts ausdrücklich verboten, sagt ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer.

Grundsätzlich dürfe sich ein Lenker aber nur in einem Zustand hinter das Steuer setzen, in dem er das Fahrzeug sicher beherrschen könne. Rechtliche Auswirkungen seien daher denkbar, wenn ein Verkehrsunfall durch ein bestimmtes Schuhwerk zumindest mitverursacht wurde.

Das wird vor allem dann der Fall sein, wenn man mit einer anderen Fußbekleidung früher oder besser hätte bremsen können und das Unglück so hätte verhindert werden können.
ORF

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