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Räucherlachs nicht immer ein Genuss / Bild: APA
28.01.2010

Räucherlachs nicht immer ein Genuss

Bei kalten Buffets während der Ballsaison und Faschingszeit darf Räucherlachs nicht fehlen. Der Verein für Konsumenteninformation hat daher 20 Räucherlachsproben getestet. Ein Drittel wurde mit der Bestnote ausgezeichnet, vier Proben waren zu beanstanden. Bei der Verkostung zeigte sich, dass Qualität keine Frage des Preises ist.

Zwei Proben verdorben
Bei einer Untersuchung von 20 Räucherlachsproben mussten die "Konsument"-Tester feststellen, dass zwei Proben bereits vor dem Ende der Mindesthaltbarkeitsfrist verdorben waren. Zwei weitere Räucherlachsportionen fielen bei der bakteriologischen Untersuchung negativ auf. Es wurden auch Listerien gefunden, aber in so geringen Mengen, dass keine gesundheitsschädliche Wirkung zu befürchten ist.

Bestnoten
Ein Drittel der Proben bekamen die Bestnote. Unangefochten an der Spitze liegt Räucherlachs von Almare, Elfin und Friedrichs, mit Preisen zwischen 1,60 und 7,30 Euro. Womit sich zeigt, dass Qualität nicht unbedingt eine Frage des Preises ist.

VKI-Tipps
Die "Konsument"-Ernährungswissenschafterin Birgit Beck rät dazu, Räucherlachs möglichst bald nach dem Einkauf verzehren. Durch das Aufschneiden wird die Oberfläche stark vergrößert, was den Fisch für Verkeimungen anfällig macht.
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