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28.01.2010

Test: VKI empfiehlt Wärmepumpentrockner

Wäschetrockner gelten als Stromfresser. Seit die Wärmepumpentechnik auch bei Wäschetrocknern zum Einsatz kommt, wird die Energie dem Verein für Konsumenteninformation (VKI) zufolge jetzt viel effizienter genutzt. Bei einem Test von neun Wäschetrocknern haben die neuen Modelle beim Stromverbrauch so viel besser abgeschnitten als herkömmliche Trockner, dass sich auch der höhere Anschaffungspreis rechnet.

VKI-Test
Der VKI hat neun Kondensatioswäschetrockner mit einem Richtpreis zwischen 500 und 1.370 Euro getestet. Vier Geräte arbeiteten mit Wärmepumpentechnik, fünf mit dem klassischen Wärmetauscher.

Testsieger wurde der Wärmepumpentrockner von Bosch (WTW 86560). Nicht zuletzt deshalb, weil er sich selbsttätig mit dem
anfallenden Kondenswasser reinigt.

Stromersparnis
Die höheren Anschaffungskosten der Wärmepumpengeräte werden durch den geringen Stromverbrauch auf lange Sicht nahezu egalisiert. Das günstigste Modell mit Wärmepumpe im Test von Elektra Bregenz kommt zum Beispiel auf rund 800 Euro, mit zusätzlichen 300 Euro an Betriebskosten in zehn Jahren.

Das ebenfalls nicht allzu teure Bauknecht-Modell ohne Wärmepumpe ist mit etwa 680 Euro dagegen zwar um einiges billiger, bläst aber in zehn Jahren fast genauso viel Geld wieder in die Luft, da Strom verschwendet wird.

Wartung
Damit der Trockner funktioniert, ist ein Minimum an Wartung nötig. Nicht nur das Flusensieb, auch der Filter der Wärmepumpe bzw. des Wärmetauschers bei konventionellen Trocknern muss regelmäßig gereinigt werden.

Sind die Filter verlegt, steigen die Stromkosten, weil das Trocknen länger als nötig dauert.

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