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16.03.2010

Kontowechsel unkompliziert, aber oft langwierig

Ein Girokontowechsel dauert bei einigen Banken lange, ist aber unkomplizierter geworden. Die Banken verrechnen Kontoführungsgebühren nur aliquot, Kontoschließungsgebühren werden nicht mehr eingehoben. Das hat ein aktueller Test der AK ergeben.

Seit dem 1. November 2009 gelten neue Regeln im Zahlungsverkehr. So sind etwa Schließungebühren verboten, wenn ein Girokonto zu einer anderen Bank transferiert wird. Bei sieben Banken hat der VKI im Auftrag der Arbeiterkammer nachgeprüft, ob die neuen Regeln eingehalten werde: Bank Austria, Bawag, easybank, Erste Bank, Hypo Niederösterreich, Raiffeisen Niederösterreich/Wien und Volksbank Wien.

Im November 2009 haben die Tester sieben Girokonten eröffnet. Das Eröffnen verlief problemlos, einige Unterlagen seien den Test-Kunden jedoch vorenthalten worden. Überweisungen dauerten vorschriftsmäßig einen Bankarbeitstag, Daueraufträge und Einzugsverfahren funktionierten von Beginn an.

Beratungsqualität unterschiedlich
Rund zwei Monate später haben die Tester die Kontoverbindungen gewechselt. Der Wechsel sei problemlos verlaufen, allerdings sei oft viel Zeit zwischen der Auftragserteilung bis zum endgültigen Übertrag und der Stilllegung des Kontos vergangen: zwischen vier (von easybank zu Bank Austria) bis zu 21 Bankwerktage (von Bawag zu Hypo Niederösterreich).

Die Beratungsqualität beim Kontowechseln war laut AK sehr unterschiedlich. Nur drei der sieben Banken (Bawag, Bank Austria, Erste Bank) hätten die Test-Kunden genau über den Wechsel informiert. Alle geprüften Banken verlangten die Kontoführungsgebühr aliquot (monatliche Abrechnung), keine Bank habe Kontoschließungsgebühren eingehoben.

externen Link öffnenAK: Wie schwierig ist ein Kontowechsel?

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