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VKI sucht AvW-Geschädigte / Bild: APA
05.05.2010

VKI sucht AvW-Geschädigte

Der VKI sammelt im Auftrag des Konsumentenschutzministeriums Beschwerden von AvW-Geschädigten. Sie sollen als Privatbeteiligte dem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angeschlossen werden.

Unterbrechung der Verjährungsfrist
Geschädigte Anleger hätten zwei Möglichkeiten, heißt es in einer Aussendung des VKI: Zum einen könnten Ansprüche aus den Genuss-Scheinen im Konkurs anmelden. Dann sei aber zu befürchten, dass diese Ansprüche unter Umständen nur nach allen anderen Konkursgläubigern befriedigt werden. Wenn dagegen auch Schadenersatzansprüche geltend gemacht würden, sei man damit Konkursgläubiger ohne Nachrang.

"Wir können nicht vorhersagen, ob da etwas herausschaut, aber eine Forderungsanmeldung kostet nur 20 Euro an Gebühren und sollte jedenfalls überlegt werden," sagt VKI-Jurist Peter Kolba. Ein Anschluss an das Ermittlungsverfahren gegen AvW führe jedenfalls zur Unterbrechung der Verjährungsfrist für entsprechende Schadenersatzansprüche.

Beschwerden können unter www.verbraucherrecht.at online gemeldet werden.

externen Link öffnenAvW: "Abzocke" mit Genussscheinen?

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