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14.03.2006

AK: Verbraucherbildung notwendiger denn je

Junge Menschen werden heute aus der Schule entlassen, ohne genügend auf den rauen Konsumentenalltag vorbereitet zu sein. "So schnappt die Schuldenfalle immer öfter und früher zu", sagt AK-Konsumentenschützer Karl Kollmann anlässlich des Welttags der Konsumentenrechte am 15. März.


Denn gerade Teenager sind stark kaufsuchtgefährdet, wie eine AK-Studie zeigte. Aber auch teure Klingeltöne, Logos, Telefonieren mit dem Handy und das Internet lassen Rechnungen explodieren. "Junge Verbraucher haben ein erschreckendes Defizit an Konsumenten-Know-how", resümiert Kollmann, "die Schule hat hier bislang versagt."

Keine Konsumentenbildung in der Schule
Der Welttag der Konsumentenrechte steht heuer in Europa unter dem Motto "Verbraucherbildung". Verbraucher sind täglich mit einer Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen konfrontiert sowie mit einer immer unübersichtlicher werdenden Marktsituation.

"Das ist eine Seite, hier wartet für die Politik noch viele Aufgaben, um das Marktangebot transparenter zu machen", sagt Kollmann. Die andere Seite ist, dass die Schule heute die jungen Menschen in einen Konsumdschungel entlässt, ohne sie genügend darauf vorzubereiten.

Konsumentenbildung existiert in der Schule nicht als systematische Vorbereitung auf den Alltag, sondern bestenfalls engagierte Lehrer betreiben punktuell etwas Konsumentenbildung. Die AK fordert daher, dass endlich eine verpflichtende Verbraucherbildung als Unterrichtsgegenstand in Schulen eingeführt wird.

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