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15.12.2006

Mehr Kalorien durch fettreduzierte Lebensmittel

Untersuchungen an der Cornell-Universität in Ithaca, New York, weisen auf einen unerwünschten Effekt fettarmer Lebensmittel hin. Sie verleiten dazu, mehr zu essen.


Im Durchschnitt werden so guten Gewissens um 28 Prozent mehr Kalorien aufgenommen als beim Verzehr herkömmlicher Nahrungsmittel, meldet die APA unter Berufung auf das "Journal of Marketing Research".

Untersuchung mit Schokoriegeln
Bei einem Test mit Schokoriegeln, die einmal als kalorienarm und einmal als normal deklariert wurden, zeigte sich große Unterschiede beim Konsum.

Glaubten die Probanden, kalorienarme Schokolade vor sich zu haben, aßen sie deutlich mehr. Wäre das Produkt tatsächlich fettreduziert gewesen, so hätten sie durchschnittlich 28 Prozent mehr Kalorien verzehrt. Bei Übergewichtigen können es sogar bis zu 45 Prozent mehr Kalorien sein.

Offenbar vermitteln fettarme Lebensmittel das Gefühl, guten Gewissens mehr essen zu können, vermuten die Forscher.

externen Link öffnenJournal of Marketing Research

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