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GB: Rote Ampel für Dickmacher / Bild: APA
03.01.2007

GB: Rote Ampel für Dickmacher

Die britische Regierung will eine einfachere, farbliche Kennzeichnung für Lebensmittel einführen: Rot soll ungesund, Grün gesund bedeuten. Außerdem sollen TV-Werbespots für Süßigkeiten nur mehr nach 21 Uhr ausgestrahlt werden, berichtet die Berliner "taz".

Die übliche Zutatenliste ist der britischen "Agentur für Lebensmittelnormen" nicht genug. In Zukunft soll ein Kennzeichnungssystem eingeführt werden, das mit Ampelfarben dem Verbraucher signalisiert, welches Produkt gut und welches schlecht für ihn ist. Zuviel Fett, Zucker oder Salz bedeutet Rot, gesündere Produkte bekommen grüne Punkte.

Anfangs wird das System freiwillig sein, doch soll es gesetzlich verpflichtend werden, wenn Händler und Hersteller nicht mitspielen. Die Lebensmittelindustrie ist laut "taz" über den Vorstoß aufgebracht. So befürchte etwa Nestlé, dass sämtliche Süßigkeiten sowie die meisten Frühstücksflocken des Schweizer Multis mit roten Punkten versehen werden. Alleine mit Frühstücksflocken sollen jährlich 1,27 Milliarden britische Pfund umgesetzt werden, so das Berliner Blatt.

Einschränkungen für Werbespots für ungesunde Lebensmittel sind bereits in Kraft. Für sie gelten im britischen Fernsehen nun dieselben Regeln, wie für Schimpfwörter oder sexuelle Inhalte: Sie dürfen erst nach 21 Uhr gezeigt werden.

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