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03.12.2007

Digitalkameras: Mehr Megapixel kein Plus

Die Stiftung Warentest hat 2007 insgesamt 92 Kameras getestet. Nur 25 Modelle wurden mit einem "Gut" beurteilt. Häufiger Grund für das unbefriedigende Abschneiden: Der Trend zu immer mehr Mega­pixeln macht viele Digitalkameras nicht besser, sondern eher schlechter.


Beim Kauf einer Kamera sollte man sich vom Verwendungszweck leiten lassen. Für das Knipsen von Urlaubsfotos sind Kompaktkameras gerade richtig.

Immer mehr Pixel
Der Trend bei den Digitalkameras - immer mehr Megapixel in die Bildwandler einzubauen - macht viele Kameras nicht besser, sondern eher schlechter, kritisiert die Stiftung Warentest. Fast zwangsläufig sinke damit die Lichtempfindlichkeit und das Bildrauschen bei Aufnahmen bei geringer Helligkeit steige.

externen Link öffnenWie viele Pixel braucht die Kamera?

Urlaubsfotos
Eine Digitalkamera sollte nach dem Verwendungszweck ausgesucht werden. Urlauber und Knipser brauchen kleine Apparate mit guter Automatik, wie zum Beispiel die Olympus FE-240, raten die Tester. Sie bringe eine gute Bildqualität für wenig mehr als 200 Euro.

Für Anspruchvolle
Wer einen großen Zoombereich und eine Reihe von manuellen Einstellmöglichkeiten nutzen möchte, ist mit einer Spiegelreflex- oder Bridgekamera besser bedient.

Bei den Spiegelreflexmodellen mit wechselbaren Objektiven liegen die Nikon D80 und die Pentax K10D jeweils mit einem glatten Gut (2,0) an der Spitze.

Brigde­kameras sehen einer Spiegel­reflex­kamera sehr ähnlich, haben aber ein fest eingebautes Objektiv - mit einem großen Zoom­bereich. Die beste Bridge­kamera im aktuellen Testfeld ist die Panasonic DMC-FZ8 mit der Note "Gut" (2,0).

Kompaktkameras
Die 76 Kameras dieser Kategorie passen in jede Hosen­tasche, sind dank Auto­matik in der Regel einfach zu bedienen und eignen sich damit ideal für Schnapp­schüsse. Dazu kommt ihr vergleichsweise günstiger Preis.

Fazit: Die richtigen Kameras für Hobbyknipser und Urlaubsbilder.
Bridgekameras
Die zehn Kameras dieser Kategorie bieten einen guten Kompromiss, wenn die kleine Kompaktkamera den Ansprüchen nicht mehr genügt, eine Spiegel­reflex­kamera aber zu aufwändig oder teuer ist.

Mit Bridgekameras lassen sich weiter entfernte Motive heran­zoomen. Die lange Brenn­weite bedingt allerdings ein größeres und schwereres Gerät. Das Gehäuse ist fest mit dem Objektiv verbunden, der Einsatz von Wechsel­objektiven ist nicht möglich. Dafür verfügen die meisten Bridgekameras über eine Fülle individueller Einstell­möglichkeiten.

Fazit laut Stiftung Warentest: Die richtigen Kameras für ambitionierte Amateurfotografen.
Spiegelreflexkameras
Die sechs Modelle im Test ermöglichen es dem Fotografen, mit Wechsel­objektiven zu arbeiten. Die gesamte Foto­ausrüstung wird damit schnell sehr umfangreich, unhandlich - und auch teuer. Sie entschädigen dafür mit meist ungeahnten foto­grafischen Möglich­keiten.

Fazit: Die richtigen Kameras für anspruchs­volle Fotografen, für Profis und solche, die es werden wollen.

externen Link öffnenTestkompass: Mittlerer Online-Preis

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