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09.03.2010

Neue Initiative für Verbraucherbildung

Unterrichts- und Konsumentenschutzministerium starten eine neue Initiative für bessere Wirtschaftserziehung und Verbraucherbildung an Österreichs Schulen. So wurden insgesamt rund 500 Seiten entsprechender Unterrichtsmaterialien für alle Schulstufen erarbeitet.


Ziel ist es laut Bildungsministerin Claudia Schmied und Sozialminister Rudolf Hundstorfer (beide SPÖ), die Schüler bestmöglich zu einem kritischen Umgang mit Konsumgütern, Finanzprodukten und dem wirtschaftlichen Alltag zu befähigen und dazu auch auf Nachhaltigkeit, Umweltschutz und soziale Komponenten zu achten.

Die Unterrichtsmaterialien sollen außerdem auch Lehrkräfte, Studierende der pädagogischen Fachrichtungen sowie andere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren unterstützen, in dem sie aufzeigen, wie eine Integration in den Unterricht am besten möglich ist und welche Themen dabei behandelt werden könnten.

Erziehung zu mündigen Konsumenten
Claudia Schmied erklärte in einer Aussendung zur heutigen Präsentation: "Unsere Schüler sollen zu mündigen, selbständigen und verantwortungsvollen Konsumenten werden. In den neuen Unterrichtsmaterialien wurden hilfreiche Beispiele und Lektionen passend für die jeweilige Altersstufe aufbereitet, die in zahlreichen Fächern zum Einsatz kommen können."

Rudolf Hundstorfer zeigte sich erfreut über die konkreten Schritte der Bildungsministerin und betonte, dass die Unterrichtsmaterialien ein erster Schritt seien, dem nun weitere Maßnahmen zur Implementierung in den Unterricht folgen müssten.

Alle Schulstufen
Die neuen Unterrichtsmaterialien wurden für die Volksschule, die Sekundarstufe I und die Sekundarstufe II erstellt.

Für die Volksschule wurde das Arbeitsheft "Ich kauf mir was" gestaltet. Es ermöglicht laut Aussendung den Volksschul-Kindern einen spielerischen Einstieg in die Welt der Wirtschaft.

Für die 10- bis 14-Jährigen wurden Unterrichtsmaterialien mit dem Titel "Konsum und Lebensstil" erstellt. Bereits seit vergangenem Jahr ist die im Auftrag des BMASK gestaltete neue Unterlage "Erst denken, dann kaufen" für die Sekundarstufe II im Einsatz.

Von Finanzthemen bis Kinderarbeit
Inhaltlich beschäftigen sich die Unterrichtsmaterialien mit dem persönlichen Kaufverhalten, Finanzkompetenz, persönlichem Finanzmanagement (etwa dem Umgang mit Taschengeld), Lebensplanung/Lebenskosten, fremdem Geld, Kommunikation und neue Technologien (Handy), bewussten Kaufentscheidungen, Abfallvermeidung, Werbung, Marken, Kinderarbeit und vielen weiteren Themen.

Die neuen Unterrichtsmaterialien sind laut Unterrichts- und Konsumentenschutzministerium in allen Schulfächern speziell in Sachunterricht, Geografie und Wirtschaftskunde, Ernährung und Haushalt sowie Geschichte und Politische Bildung einsetzbar.

Die Unterlagen "Erst denken, dann kaufen" für die 8.und 9. Schulstufe ist zusätzlich unter www.verbraucherbildung.at abruf- und downloadbar.

Artikel lesenVerbraucherbildung in der Schule (18.07.2009)

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